REHNA Den 1. Mai feierten viele Rehnaer
gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr
der Klosterstadt auf deren Gelände
auch der Maibaum aufgestellt
wurde.
Um das inzwischen schon zur Tradition
gewordene Maifest noch attraktiver
zu gestalten, hatten sich die Rehnaer
Brandschützer in diesem Jahr Unterstützung
geholt. So zeigten Mitglieder
der Schützengilde von 1588 vor allem
Kindern die Kunst des Bogenschießens.
Diese Form des Schießsports ist noch
recht neu in der Rehnaer Gilde und es
interessieren sich vor allem jüngere
Mitglieder dafür. Daher hoffen die
Schützen, auf diesem Weg auch mehr jugendlichen
Nachwuchs für ihren Sport
zu begeistern.
Weitere Unterstützer für das Gelingen
des Rehnaer Maifestes waren Mitglieder
des Technischen Hilfswerkes
aus Gadebusch. Sie hatten einen Kran
aufgebaut, an dem die Teilnehmer des
Kistenstapelns gesichert wurden,
während sie sich Kiste für Kiste weiter
in die Höhe arbeiteten. "Bisher haben
wir am 1. Mai immer schlicht einen
Frühschoppen gemacht", sagt
Wehrführer Henry Wanzenberg zu der
Entwicklung.
Bei Blasmusik des befreundeten Feuerwehrmusikzuges
aus Breitenfelde
und Eintopf aus der Gulaschkanone war
bisher gefeiert worden, doch die Gäste
gingen auch früher. "So haben wir jetzt
einige Attraktionen und die Besucher
sind deutlich länger geblieben", freut
sich Wanzenberg. Doch auch seine
Brandschützer zeigten bei der Feier
einiges aus ihrer Arbeit. So wurde dargestellt,
wie gefährlich der klassische
Fettbrand auf dem Herd ist und die Jugendfeuerwehr
führte vor, was in den
vergangenen Monaten alles gelernt
wurde. mbeh